Körperakzeptanz

  • Fast nackt unter Fremden – so ging’s mir beim Unterwäscheshooting für Coco Malou

    (Hinweis: Dieser Beitrag enthält unbezahlte Werbung für Coco Malou.)
    Fast nackt unter fremden Menschen – so könnte die Zusammenfassung eines Albtraums lauten, aber für mich war diese Situation ein wahr gewordener Traum. Denn vor ein paar Wochen hatte ich mein erstes Unterwäsche-Shooting mit der nachhaltigen, fair produzierten Marke Coco Malou – ich sage bewusst erstes, denn ich freue mich sehr, falls noch welche folgen sollten. Aber der Reihe nach: Corinna, die Gründerin von Coco Malou hatte ich im Januar in Berlin auf einer Party der Fashionchangers getroffen. Obwohl sie einen wunderschönen, erfolgreichen Blog hat (Kissen und Karma), lernte ich Corinna an diesem Abend erst kennen und fand ihre aufgeschlossene, fröhliche Art auf Anhieb total sympathisch. Dieses Video entstand an dem Abend, ich und Corinna im Vordergrund:

    Mit dabei Mia von heylilahey, meine liebste Freundin Kea von Garnier und Stef, die unter @la_frecks auf Instagram bekannt ist – allesamt wunderbare Frauen auf Mission, die Welt zum besseren zu verändern!

    Und wie die modernen Kooperationsgeschichten heute so geschrieben werden: Ich folgte ihr, sie folgte mir, bekam mit, dass ich viel im Bereich Körperakzeptanz mache und kam im Frühjahr mit folgender Nachricht auf mich zu: „Du, sag mal, off topic: Könntest du dir eigentlich mal vorstellen, für Coco Malou zu modeln? Ich suche gerade nach etwas mehr Diversity und finde es toll, wie positiv und offen du die Selflove vorlebst.“ Mein Freude darüber war RIESIG und meine erste Reaktion „Ja aber na klar!“ – Da hatte ich mal wieder vergessen, dass trotz eindeutigem Ja trotzdem viel Aufregung herrschen kann, wenn es soweit ist. 😉 Einen Termin mit allen Beteiligten (Fotograf, Make-Up, anderes Model, Requisite, Corinna..) zu finden, gestaltete sich als kleine Herausforderung, aber im Juli war es dann soweit: Das Shooting in Stuttgart stand vor der Tür.

    Bammel am Shootingtag

    Not gonna lie, egal wie viel „Ja!“ meine erste Entscheidung beinhaltete, von innen kommendes, total überzeugtes „JA“ zu der ganzen Sache: Die Woche vor dem Shooting wurde ich zunehmend nervöser. Als es dann endlich soweit war, fuhr ich mit meinem pochendem Herzen im Gepäck im Zug nach Stuttgart und wanderte den Berg hinauf zu dem schönen, großen Backsteingebäude, dem Social Impact Lab, in dem Corinnas Büro sitzt. Vorher hatte Corinna mich instruiert, nichts Einschneidendes zu tragen, schließlich sollten die Fotos nicht groß retouchiert werden und ein Strumpfhosenabdruck am Bauch macht sich nicht gut, ich war also bestens vorbereitet schon mal ohne BH unterwegs – diesmal nicht aus Protest oder Bequemlichkeitsgründen, sondern weil ich Model bin (kleiner Scherz, ich schreib das einfach zu gerne, weil es sich absurd anfühlt).

    Judith (Eschstruth.beauty) war unsere Stylistin
    Foto: Kai Dietrich Zeitlos.Photography

    Im Büro angekommen, begrüßte Corinna mich herzlich und meine Nervosität lies so langsam nach, als ich sah, wie nett alle Anwesenden waren, eh klar, denn nette Menschen versammeln immer andere nette Menschen um sich, quasi ein Naturgesetz. Nachdem ich das Fotostudio mit der schönen, altmodischen Couch als Requisite bestaunt hatte, durfte ich mich erstmal gemütlich in einen Bürostuhl setzen, wurde vom Ventilator bepustet und bekam von der Stylistin Judith eine Gesichtsmaske aufgelegt. What a life!

    Nach dem Make-Up ging es los und ich durfte mich offiziell aus- und umziehen – ganz unglamourös im Klo, aber so ist das bei kleinen Startups und ich als Campingfan bin ja total unkompliziert, fand’s abenteuerlich und hatte Spaß. Gewandet in einen Kimono, den Corinna für den Weg vom Klo durch den Flur zum Shooting bereitstellte, stand ich also zum ersten Mal zwischen lauter fremden Menschen halb nackt im Scheinwerferlicht. Zuvor auf der Toilette hatte ich noch in den Spiegel gesehen und mir war leicht mulmig geworden. Was, wenn Corinna enttäuscht ist, wenn sie mich sieht? Was, wenn denen jetzt auffällt, WIE viel Cellulite ich am Hintern hab und sich alle denken, oh my, was tut die hier? Das Gute war: Im Fotostudio war kein Spiegel und damit weniger Platz für meine aufploppenden Selbstzweifel (vielleicht ein Life Hack, einfach alle Spiegel anhängen.. Nee Quatsch – sich selbst annehmen zu lernen ist immer noch der beste Life Hack).

    Corinna und ich am Set
    Foto: Kai Dietrich Zeitlos.Photography

    Ich legte also den Kimono ab und alle verhielten sich ganz normal. Keiner sah mich komisch an oder runzelte die Stirn. Puh, das wäre schon mal geschafft! Und dann ging es los: „Hier setz dich mal auf das Sofa, zieh dieses Hemd an, halte die Haare so…“

    Ich stellte fest, dass es mir am schwersten fiel, „natürlich“ zu gucken, denn anscheinend steckt in mir eher ein kleines PinUp-Girl, das angeknipst und mit allen Zähnen strahlen kann denn eine geheimnisvolle, verrucht-sexy dreinblickende Schönheit.

    Trying to look sexy 😉

    So langsam taute ich auf und es begann, Spaß zu machen. Irgendjemand kam auf die Idee, Musik anzumachen und ich hüpfte ein wenig herum, was mir dabei half, locker zu werden.

    Weshalb meine Fotos im Großen keinen Unterschied machen, aber im Kleinen schon

    Foto: Corinna Borucki

    Bei dem Shooting beobachtete ich mich selbst und stellte fest, dass ich trotz besseren Wissens, trotz feministischem Anspruch alles tat, um konventionell schön auf den Fotos auszusehen. Ich drückte meinen Rücken durch, schob meinen Arsch raus, streckte mich in die Länge. Ich stellte das fest und tat es trotzdem und finde mich dabei okay, denn schließlich bin ich eine Frau, die innerhalb dieses patriarchalen und mysognynen Systems aufgewachsen ist und sich somit nicht davon freisprechen kann, davon beeinflusst zu sein. Für mich war es eine ausreichend große Herausforderung, mich in Unterwäsche fotografieren zu lassen. Mich ungeschminkt und ungepost fotografieren zu lassen, wäre natürlich noch krasser im Sinne von aktivistischer gewesen (aber war ja auch gar nicht gewollt). Womit wir zu dem Dilemma solcher Unterwäschefotos kommen. Mir ist bewusst, dass man mit Fotos von meinem Körper (weiß, able-bodied, nicht mehr-, aber auch nicht niedrig-gewichtig, relativ jung,…) keine „echte“ Veränderung in dem Sinne erreichen kann, dass tatsächlich eine andere Perspektive gezeigt wird. Das was ich getan hab, bewegt sich immer noch im Bereich dessen, was gesellschaftlich total okay geht – Eine halbnackte Frau mit einem wunderschön geschminkten Gesicht, eingedrehten Haaren und glatter Haut. Trotzdem war es für mich und für viele andere Frauen, die sich mit mir identifizieren können, etwas Besonderes und Mutmachendes.

    Und dann kam diese wunderschöne Frau rein…

    Nachdem meine Fotos fertig waren, kam meine Shootingpartnerin Franzi rein und ich war, so kitschig das klingt, direkt geblendet von ihrer Schönheit. Sie ist nicht nur groß und schlank wie ein „richtiges“ Model, sondern war auch noch braun gebrannt und hatte wunderschöne Haut und Zähne. Noch dazu hat sie es geschafft, zu posen und dabei GUT auszusehen und nicht wie ich, die nach jedem gewollten sexy Blick ins Kichern ausbrach. 😉 Ich spürte, wie mich ihre Anwesenheit einschüchterte und das Gefühl in mir aufstieg, total unattraktiv neben ihr zu sein. Zum ersten Mal an diesem Tag spürte ich einen Stich bei dem Gedanken, als das „weniger schöne Model“ gebucht worden zu sein (was natürlich Quatsch ist). Der altbekannte Vergleich, hello, not nice to see you!

    Corinna, Franzi und ich
    Foto: Kai Dietrich Zeitlos.Photography

    Meine Entscheidung und Macht liegt darin, was ich mit solchen Gedanken mache und ich entschied mich, genau entgegengesetzt zu handeln, nämlich mich ihr nicht zu verschließen, sondern ihr offen zu begegnen. Aus meinen Workshops weiß ich schließlich, dass nahezu jede Frau schon mal Probleme mit sich hatte, egal wie wunderschön sie ist, die Chancen, dass wir uns viel ähnlicher waren, als es auf den ersten Blick schien, standen also gut (und wenn sie die selbstzufriedenste Frau der Welt wäre – ey das feiere ich erst Recht, schließlich wünsch ich mir das für alle Frauen). Franzi stellte sich als unglaublich nette, total entspannte, coole Frau heraus. <3 Sie nahm mich später im Auto mit nach Hause und wir hatten ein richtig tolles Gespräch, in dem sie mir auch erzählte, dass sie nur noch für ausgewählte faire Marken modelte, weil ihr das Business mit dem Druck, schön und schlank zu sein, zu viel Stress gemacht hatte.

    Nachdem wir im Studio fertig waren, fuhren wir noch auf ein Feld bei Kornwestheim und machten weitere Fotos unter freiem Himmel.

    Weshalb mir dieses Shooting so viel bedeutet hat

    Wer mir schon eine Weile folgt, weiß um meine jahrelange Diätgeschichte und meine Suche nach mehr Körperakzeptanz. Ich habe in meinem Leben schon über 30 Kilo zu- und wieder abgenommen und grade als Teenager sehr viel Ablehnung bis zu Mobbing für mein Aussehen erlebt. Mein Körper hat Dehnungsstreifen und zu viel Haut an einigen Stellen und während es mir inzwischen leicht fällt, darüber zu sprechen, spüre ich immer noch den alten Schmerz in mir sitzen, der mich jahrelang begleitet hat. Nur tut er nicht mehr weh, sondern ist ein Teil von mir geworden, der eben da ist und zu mir gehört. Dieses Shooting war für mich ein weiterer Schritt auf meinem Weg zu mehr Freiheit in meinem Körper und genau deshalb bedeutet es mir so viel. Denn das hatte ich so lange nicht: Das Gefühl, gut zu sein, genau wie ich bin und mich frei und unbeschwert bewegen zu dürfen. Das dieser Körper, wegen dem ich so lange gelitten habe, jetzt der Grund dafür ist, so ein Shooting zu machen… Das macht mich so glücklich. Und noch glücklicher macht es mich, wenn ich anderen Frauen dadurch Mut machen kann.

    Und danach?

    Nach insgesamt 5 Stunden waren wir mit allen Fotos und Outfits fertig und Franzi nahm mich mit zurück nach Hause. Gemeinsam fuhren wir durch die Dunkelheit und den beginnenden Regen Richtung Karlsruhe und ich fühlte mich erleichtert, den Tag so erfolgreich hinter mich gebracht zu haben. Vor allem aber fühlte ich mich stolz. Darauf, mutig diese Entscheidung getroffen zu haben und trotz meiner Nervosität morgens nicht einfach abgesagt und im Bett geblieben, sondern mich auf den Weg gemacht zu haben. Denn meine innere Stimme hatte mir gesagt, dass das das Richtige ist und das, was ich tun soll, nur die Angst hatte sich mal wieder aufgespielt. Aber inzwischen weiß ich, dass die manchmal dazugehört. Und das ist okay.

    Und jetzt wollt ihr sicher noch ein paar Fotos sehen…

    Here we go:

    Foto: Kai Dietrich Zeitlos.Photography
    Foto: Kai Dietrich Zeitlos.Photography
    Foto: Kai Dietrich Zeitlos.Photography
    Foto: Kai Dietrich Zeitlos.Photography
    Foto: Kai Dietrich Zeitlos.Photography
    Foto: Kai Dietrich Zeitlos.Photography
    Foto: Kai Dietrich Zeitlos.Photography
    Foto: Corinna Borucki
    Foto: Corinna Borucki

    Und falls du das jetzt liest und denkst, „Wow, so viel Mut hätte ich auch gerne..“ – auch ich hab einen laaangen Weg hinter mir, mich selbst so anzunehmen wie ich bin und kann deine Gedanken absolut nachvollziehen. Falls du dir Unterstützung auf dem Weg hin zu mehr Körperakzeptanz wünschst oder Lust auf Austausch in einer intimen Frauenrunde hast, schau dir meine Workshop-Termine und Coachings an.

    Alles Liebe, Noemi ♥


    Fotoshooting-Beteiligte

    Sinnliche, fair produzierte und umweltfreundliche Unterwäsche von Coco Malou – Danke für diese Erfahrung, Corinna!
    Haare und Make-Up: Judith Eschstruth Eschtruth.beauty
    Fotograf: Kai Dietrich Zeitlos.Photography
    Set Styling und Planung: Rebecca Worbs Kiwi Visions

  • Healthy is the new skinny – Das Buch

    Healthy is the new skinny – Das ist die Kampagne von Plussize-Model Katie H. Wilcox. Vor einigen Jahren als Blog gestartet, in dem sie auf die absurden Schönheitsideale in der Werbung hinweisen und Frauen ein besseres Körpergefühl vermitteln wollte, ist aus HNS inzwischen eine globale Bewegung von Frauen geworden, die keine Lust mehr auf das Schönheitsideal haben und sich gegen gesellschaftlichen Druck wehren.

    Glaubt man ihren Fotos, dann lebt Katie das perfekte Leben. In ihren Instagram-Stories sieht man ihr großes Haus, ihren attraktiven Mann Bradford und ihre supersüße Tochter True. Noch dazu ist sie megahübsch und sympathisch! 🙂 Aber wie so viele Frauen hat auch Katie eine lange Leidensgeschichte voller Selbstzweifel und Unglück über ihr Aussehen hinter sich. Mit dieser Geschichte beginnt ihr Buch „Healthy is the new skinny“ und nimmt den Leser so gleich mit in ihre Vergangenheit als junges Mädchen, dass darunter litt, dass es nicht so aussah wie seine zierlichen Cousinen.

    Ausgehend von dieser Geschichte beschreibt Katie, wie sie schließlich Plussize-Modell wurde, sich aber trotzdem wertlos und leer fühlte. Modeln macht nicht glücklich!, stellte sie fest, und begann, sich damit auseinanderzusetzen, was denn tatsächlich zu einem besseren Körperbild führen kann. Sie begann, zu recherchieren und ihr wurde bewusst, wie sehr unser kollektives Bewusstsein von Werbebotschaften und damit transportierten Bildern beeinflusst ist. Im letzten Jahrhundert hat sich die Werbung ins Zeug gelegt, um unser Konsumverhalten von „Ich kaufe, was ich BRAUCHE“ zu wandeln in „Ich kaufe, was ich WILL“. So sieht beispielsweise eine Person in London täglich etwa 3.500 mehr oder weniger unterschwellige Werbebotschaften. Wahnsinn, oder!?

    Der weibliche Körper ist dabei seit jeher mangelbehaftete Projektionsfläche, die entweder verbessert werden oder als Dekoobjekt herhalten muss. Katie beschreibt einleuchtend, wie die alltäglichen Bilder auf uns wirken, dass es wenig mit unserem tatsächlichen Aussehen zu tun hat, wie wir uns selbst wahrnehmen – und dass es in der Werbewelt keinen Ausweg gibt, denn statt uns selbst zu mögen, sollen wir weiter unglücklich sein und Produkte konsumieren, die uns vermeintlich helfen. Ein perfider Widerspruch, den sie glasklar aufdeckt und der einen stinkwütend machen kann!

    healthyisthenewskinny

    Nach dem investigativen und aufrüttelnden Teil des Buches beschreibt Katie, wie man das Verhältnis zum eigenen Körper verbessern kann, indem man durchschaut, welche negativen Leitbilder und Glaubenssätze man beispielsweise durch seine Erziehung gelernt hat. Sie schlägt diverse Übungen vor, um die eigene „Programmierung“ zu ändern und ein anderes Schönheitsbewusstsein zu entwickeln. Schließlich kommt sie zum Kernpunkt ihres Buches „Healthy is the new skinny“ und erklärt:

    So, why is healthy the new goal, the new skinny? Because when our body is in a state of excellent health, we are more easily able to return to being our true self. When our body is healthy, our mind is healthier, too. Our whole being is balanced and can relax instead of being in survival and fear mode, which causes us to feel that we’re not good enough and constantly need to prove ourselfe worthy of acceptance and love. When we’re healthy, we make better decisions for ourselves, which makes you healthier and happier still – contributing to a positive lifecircle.

    An added benefit of making healthy the new skinny is that this is a goal we can all achieve. Unlike the beauty ideal of skinny, health is a unique state for each of us, in a way that is organic in our own body. As we’ve discussed, the goal of being skinny puts us in a position to fail over and over again.

    Aber was ist mit healthy gemeint? Schließlich gibt es Menschen, die entweder mental oder physisch angeschlagen oder krank sind und dennoch glücklich sein und sich lieben wollen. Ist „healthy sein“ nicht ein weiterer Anspruch, der an uns gestellt wird? Katie stellt klar, dass sie die individuelle Gesundheit meine, die jeder für sich erreichen kann. Jemand, der etwa mentale Probleme hat, kann sich nicht völlig auf seine körperliche Gesundheit konzentrieren, sondern muss zunächst seine mentale Gesundheit verbessern. Katie stellt klar, dass Körper und Geist nur zusammen funktionieren und wir Gesundheit ganzheitlich sehen müssen – Damit stellt sie sich gegen eine körperfixierte Fitnessidustrie, die in ihrer Ausrichtung den Geist und die Seele nicht im Blick hat.

    Nachdem man sich seiner eigenen, einschränkenden Ideale und Vorstellungen bewusst geworden ist, nimmt Katie einen mit auf den Weg zum „wahrhaftigen Selbst“ und widmet sich der Persönlichkeitsentwicklung. In diesem Teil des Buches wird sie meiner Ansicht nach etwas oberflächlich. In wenigen Kapiteln versucht sie zu beschreiben, womit andere wiederum tausende Bücher füllen. Sie versucht, alles abzudecken und schweift dabei in Phrasen wie „Find your true purpose“ ab, geht aber nicht tief genug ins „Wie“ rein. Trotzdem schlage ich das Buch äußerst zufrieden zu, denn Katie schafft es, im letzten Kapitel die Stärke und den Zusammenhang von Frauen untereinander hervorzuheben und hält ein Manifest für gemeinsame Girl Power. Egal wie pathetisch sie hier klingt – Ich hab am Ende fast ein wenig Tränen in den Augen! 🙂

    Was ich aus diesem Buch mitnehme:

    • Einblick in die Hintergründe der Werbewelt, die uns unterschwellig beeinflusst und manipuliert
    • Wut! Auf ebendiese Werbewelt und den Vorsatz, in Zukunft weniger mitzuspielen und andere darauf hinzuweisen, wo ich kann

    Wem ich dieses Buch schenken würde:

    Allen Menschen (besonders Frauen), die Probleme mit sich und ihrem Körper haben und denen es helfen könnte, zu sehen, dass das nicht „ihre Schuld“ ist.

    Wer Lust hat, Katie und ihre Bewegung besser kennenzulernen, kann hier mal schauen:

    Healthy is the new skinny website: https://healthyisthenewskinny.com/
    Healthy is the new skinny Instagram: https://www.instagram.com/healthyisthenewskinny
    Katie H. Wilcox Instagram: https://www.instagram.com/katiehwillcox/