Weekly Tarot Reading 14.10.2019

Hey ihr Lieben! Die letzten Wochen war es hier still. Ich habe viel gegrübelt, wie es mit dem Tarot-Thema weitergehen soll. Vor einigen Monaten hatte ich dafür einen eigenen Instagram-Account eingerichtet, aber irgendwie fühlte es sich nicht ganz richtig an und ich war nie mit Herzblut dabei, die Inhalte zu erstellen. Nach einigen Gesprächen und dem Satz „Noemi, du und Tarot, das gehört einfach zusammen!“ habe ich mich deshalb entschieden, dass ich die Tarot-Inhalte wieder auf meinem eigenen Kanal erstelle. Und damit kehrte sofort die Begeisterung und Freude zurück! Hier ist also wieder das Weekly Tarot Reading und wer meine anderen Inhalte sehen möchte, der kann mich bei Instagram abonnieren, wo es ab jetzt immer den „Tender Heart Tarot“-Donnerstag geben wird, ich also wöchentlich etwas zum Thema Tarot teile.

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Um eine Karte für die Woche zu ziehen, schließe die Augen. Atme tiiiief ein und mit dem Ausatmen entspannst du deine Schultern und deinen Kiefer. Öffne die Augen und entscheide dich intuitiv für eine Karte.

Welche Karte hast du gewählt?

Zehn Kelche

Die Zehn Kelche sind der Abschluss der Reihe der Kelche und damit ein kleiner Meilenstein, zu dem sich eine Zufriedenheit breit macht und der sich ganz erfüllt anfühlt. Du genießt es, dich vom Flow des Lebens mit tragen zu lassen und zu sehen, wie du diese Woche leicht und gelassen neue Dinge meisterst. Auf der Karte vereinen sich Symbole der Ausgelassenheit und des schönen Augenblicks, ein bunter Regenbogen, zwei Arme, die mit gefüllten Kelchen anstoßen. Du fühlst dich selbstbewusst und frei und du hast Lust, dich und deine Erfolge zu feiern.

Aber die Karte erinnert uns auch daran, den gegenwärtigen Moment zu genießen, denn er ist eben einmalig. Genieße dein Glück, solange es währt, den süßen, freudigen Augenblick, sei präsent im Hier und Jetzt. Du hast es verdient, dich selbst zu feiern. Vielleicht hast du auch Lust, diese Momente schriftlich festzuhalten und dir zu notieren, was du erreicht hast. Dabei muss es nicht um sichtbare Errungenschaften wie einen neuen Jobtitel oder eine Abonnentenzahl bei Instagram gehen. 😉 Du weißt am besten, was sich für dich nach Erfolg anfühlt und das können auch ganz leise Dinge sein wie einen unangenehmen Termin wahr zu nehmen, den man lieber verschoben hätte.

Affirmation für die Woche: Ich feiere den einen Augenblick.

Acht Schwerter

Die Karte Acht Schwerter beschreibt eine Situation, in der wir uns eingesperrt und isoliert fühlen. Vielleicht hast du gerade das Gefühl, dass alles zu viel ist und es keinen Ausweg für dich gibt. Das kann eine große oder eine kleine Sache sein, das ist im Endeffekt egal, denn es geht nicht um Objektivität, sondern um DEIN Gefühl dazu (lass dir also nicht von anderen einreden, dass das keine große Sache wäre). Du brauchst gerade sehr viel Zeit für dich und deine Grübeleien, es vergeht kein Tag, an dem du nicht gedanklich mit einem Thema beschäftigt bist. Aber so ausweglos, wie es dir vorkommt, ist das alles nicht.

Schau dir die Figur auf der Karte an: Sie fühlt sich umzingelt von den Schwertern, isoliert durch ihre Augenmaske, aber das ist nur die halbe Wahrheit. Tatsächlich sind ihre Füße frei, sie hat also Macht, etwas zu ändern, sie kann in Bewegung kommen, doch es ist ihre Verantwortung, das auch zu tun. Auch du bist nicht so eingesperrt, wie es sich vielleicht anfühlt. Es gibt immer die Möglichkeit, einen kleinen Schritt zu tun, eine Kleinigkeit zu ändern, raus aus dem Kreis der Schwerter. Was kann das für dich sein? Wie kannst du selbst Einfluss darauf nehmen, dass du aus der Grübelei in die Aktion kommst? Denn manche Dinge muss man einfach ausprobieren, auch noch so viel Gegrübel zeigt dir nicht, wie es sich tatsächlich anfühlt. Also los, mach ’ne Kleinigkeit, aber mach.

Affirmation für die Woche: Ich entscheide, wo Veränderung stattfindet.

Gerechtigkeit

Gerechtigkeit ist eine der Karten, die ich selbst ein bisschen schwierig zu fassen finde. Vielleicht, weil sie ein zutiefst menschliches Erleben anspricht, vor dem auch ich nicht gefeit bin, nämlich das Gefühl, dass sich etwas zutiefst ungerecht anfühlt und wir uns als Opfer der Umstände sehen. Nun sagt die Karte aus, dass es eine Art universelles Gesetz gibt, nachdem alles so funktioniert, wie es einer höheren Ordnung entspricht. Ein bisschen wie der Spruch „Everything happens for a reason“ und genau da liegt mein Problem. Während ich es schon so sehe, dass viele Situationen im Nachhinein Sinn ergeben, ist das doch etwas, was nicht für alle Umstände gelten kann. Manche Sachen sind einfach scheiße-ungerecht und wer dann mit „Irgendeinen Sinn wird es schon haben“, daher kommt, den möchte ich fragen, ob da nicht das eigene Privileg spricht, noch nie richtig einschneidende, ungerechte Veränderungen erlebt zu haben. Gerade Tod, Krankheit oder oder Schicksalsschläge kann man damit nicht abtun. Das erstmal als kleine Abhandlung. 😉

Die Karte erinnert uns dennoch daran, dass es aufschlussreich sein kann, zu schauen, ob nicht ein Funken Gerechtigkeit in dem liegt, was uns passiert. Und daraus ableitend die eigene Verantwortlichkeit anzusehen. Welche Rolle hat unser eigenes Verhalten gespielt, was können wir selbst vielleicht anpassen oder verändern? Wenn wir das reflektieren, kommen wir besser raus aus dem Gefühl, nur Teil eines Spiels zu sein, auf das wir keinen Einfluss nehmen können.

Affirmation für die Woche: Ich übernehme Verantwortung.

Bis dahin, alles Liebe
Noemi ♥

Copyright: Greer/Morgan: Morgan Greer Tarot, 1988.

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