Tarot für Selbstfürsorge
10.12.-15.12.2019

Guten Morgen Dienstag, heute einen Tag später als geplant, weil ich gestern einfach nicht dazu kam, die Karten rechtzeitig bei Tageslicht zu fotografieren. Da es um vier Uhr schon dunkel wird, ist das momentan wirklich eine Challenge!

Aber besser spät als nie, richtig..? By the way! Wenn du Fans meines Tarots bist und ich dich damit ins neue Jahr begleiten soll, abonniere meinen Newsletter, da verkünde ich bald etwas Besonderes.

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Wenn du eine Karte für diese Woche ziehen möchtest, schließe die Augen. Atme tief ein und aus… Entspanne deinen Kiefer dabei und öffne die Augen. Entscheide dich intuitiv für eine Karte.

Ich habe dir wieder für jede Karte einen Bildschirmhintergrund mit der Affirmation der Woche gebastelt. So kannst du „deine“ Affirmation noch näher bei dir tragen und dich daran erinnern. Tag mich gerne bei Instagram @noemichristoph, wenn du das Template verwendest.

Welche Karte hast du gewählt?

Processed with VSCO with c1 preset

Zehn Schwerter (hier: Zehn Pfeile), umgekehrt

Ich bin nicht überrascht, dass diese Karte heute auftaucht, denn sie begleitet meine Readings schon seit einigen Tagen. Wie jede Zehn ist die Zehn der Schwerter der Abschluss eines Zyklus. Damit passt die Karte wunderbar dazu, dass wir langsam in die neue Dekade kommen.

Weshalb langsam, fragst du dich, das neue Jahr wird doch mit einem Knall eingeläutet? Ja und nein. Natürlich ist Mitternacht an Silvester DER Zeitpunkt, an dem wir im neuen Jahr ankommen und das Alte unwiederbringlich vorbei ist. Aber wir sind bereits jetzt in einer Art Übergangsphase, in der du dir ganz genau überlegen kannst, was du an Themen, Dingen, Beziehungen mit ins neue Jahr nehmen möchtest.

Der Übergang in das neue Jahrzehnt ist unglaublich kraftvoll, auch wenn es sich rein rational nur um eine menschenerdachte Nummer handelt. Nächstes Jahr haben wir als Jahreskarte Der Herrscher (2+0+2+0 = 4) und werden damit aufgefordert und unterstützt, in unsere volle Größe zu kommen und endlich den Raum einzunehmen, der uns zusteht. Was kann das für dich persönlich heißen? Wo willst du im neuen Jahr größer werden und dich nicht mehr zurückhalten?

Du bist jetzt an einem Wendepunkt angelangt, an dem du dich diesen Fragen stellen, dein Leben vorm Ende des Jahres noch einmal ehrlich betrachten und dich sanft von allem lösen kannst, was gehen darf. You’ve got this.

Affirmation für die Woche: Ich lasse los.

Der Eremit

Der Eremit ist eine meiner liebsten Karten, denn für mich steht er nicht für Einsamkeit oder Verschrobenheit, was man auf den ersten Blick beim Wort „Eremit“ vermuten könnte, sondern für eine Souveränität, die aus innerer Stärke entsteht. Der Eremit kann allein sein, sein Ding machen und braucht niemanden, weil er genau weiß, dass er sich 100% auf sich verlassen kann. Er ist sich seiner selbst so sicher, dass er andere Menschen nicht braucht, um erfüllt zu sein, sondern kann alles aus sich selbst schöpfen.

Das bedeutet nicht, dass du als Verkörperung dieses Archetyps auf alle anderen pfeifst und nur noch dein eigenes Ding durchziehst! Nein, es heißt einfach, dass du andere Menschen nicht aus einem Bedürfnis heraus, dich zu erfüllen, brauchst, sondern sie dir zu deiner eigenen Erfüllung noch etwas dazu geben können. Dadurch nimmst du den Menschen um dich herum die Bürde, für dich da sein zu müssen und schenkst ihnen das Gefühl, für dich da sein zu können.

Der Eremit als deine Karte fordert dich dazu auf, mehr in diese Rolle zu schlüpfen. Weniger danach zu schauen, was dir von den anderen fehlt und mehr danach zu gucken, was du dir selbst geben kannst. Das bedeutet übrigens auch nicht, dass dein Umfeld dich doof behandeln darf und du die Schuld bei dir suchen musst! Der Eremit setzt starke Grenzen, denn er kennt seinen Wert ganz genau. Möge er dich diese Woche unterstützen, dasselbe zu tun.

Affirmation für die Woche: Ich bin genug.

Die Hohepriesterin

Ähnlich wie der Eremit haben wir es bei der Hohepriesterin mit einem unglaublich kraftvollen Archetyp zu tun. Sie ist diejenige, die den besten Zugang zu ihrer Intuition und innerem Wissen hat. Ihre Handlungen sind komplett im Einklang mit ihrer inneren Stimme, sie schreckt nicht davor zurück, das zu tun, was sich für sie richtig anfühlt.

Und damit kann sie dir eine Unterstützung dabei sein, genau das zu tun: Seine innere Stimme zu hören ist nämlich die eine Sache, danach zu handeln die andere! Es klingt immer so leicht und easy-breazy, „Höre auf deine innere Stimme“ und das mag in manchen Fällen auch so sein, manchmal hören wir aber auch etwas, was wir lieber nicht hören würden.

Wenn wir spüren, dass wir ein Leben führen, das wir so eigentlich nicht wollen, wenn die innere Stimme uns zuflüstert, dass wir drastische Veränderungen machen müssten, schwierige Themen ansprechen, uns unseren Schatten stellen, dann ist es vorbei mit der Romantik und wir müssen stark und mutig sein. Aber was uns auf der anderen Seite erwartet ist ein Leben, dass sich so viel mehr nach uns anfühlt. Und das ist es Wert. Lass dich diese Woche dabei von der Hohepriesterin unterstützen. Du bist nicht allein.

Affirmation für die Woche: Ich höre hin.

Alles Liebe und bis nächste Woche,
Noemi ♥

Tarotdeck: Mesquite Tarot.
Bildquelle für die Affirmationen: Pawel Franke auf Unsplash.