Persönlichkeitsentwicklung

  • Was ist eigentlich „Empress Embodiment“?

    Die Empress (Die Herrscherin) ist die Tarotkarte 3 und als Archetyp für mich der Inbegriff von (Selbst)fürsorge, Körperliebe, innerer Sicherheit und Kreativität. Eine Empress erwartet, dass ihr gute Dinge passieren, während sie sich zurücklehnt und empfängt. Sie weiß, dass sie unglaublich mächtig ist und erlaubt sich, ihre Kreativität durch sich hindurch fließen zu lassen. Ihr Körper ist das Instrument, mit dem sie lustvoll die Welt erfährt.

    Seitdem ich meine Selbstständigkeit gestartet habe, war ich auf der Suche nach einem Begriff, der alle Bereiche umfasst, die ich mit meinen Klient*innen bearbeite: Körperakzeptanz, Selbstfürsorge, Zyklus-Achtsamkeit, intuitive Bewegung aus Freude. Ich erfand schließlich den Ausdruck „Female Embodiment“, war aber nie so wirklich happy damit. Dann kam Tarot dazu und es wurde noch komplizierter. 😀

    Im letzten Jahr habe ich selbst viel mit dem Empress-Archetyp gearbeitet und irgendwann kam ich drauf: Sie verkörpert für mich alles, was mich interessiert, was ichlebe und was ich weitergeben kann.

    Der neue Begriff war geboren: Empress Embodiment

    Empress Embodiment heißt, die Qualitäten der Empress, der Herrscherin, zu verkörpern. Deine innere Empress zu finden und zum Leben zu erwecken. Dich daran zu erinnern, wer du eigentlich bist – eine unglaublich mächtige, lustvolle, kreative Person, die weiß, was sie wert ist und sich und dem Leben komplett vertraut.

    Empress Embodiment verbindet für mich:

    • Körperliebe
    • Zyklusachtsamkeit & Pussy Love
    • Bewegungsliebe
    • Sinnlich leben und wohnen
    • Kreativität leben

    Empress Embodiment ist für mich das fehlende Puzzlestück in meiner Arbeit. Die wird dadurch noch besser, einzigartiger und inspirierender, denn mit Archetypen zu arbeiten bietet unglaubliches Potenzial, weil ein Archetyp für uns eine Brücke sein kann hin zu dem, was wir uns für uns selbst wünschen.

  • Alles über meine Ausbildung zur Life Coach bei der Beautiful You Coaching Academy

    Vor ein paar Tagen bekam ich das Zertifikat über meinen erfolgreichen Abschluss bei der Beautiful You Coaching Academy (BYCA) zugeschickt. Ich darf mich jetzt offiziell Life Coach nennen! Das heißt, ich bin dazu ausgebildet, Menschen dabei zu begleiten und zu unterstützen, ihre Ziele zu erreichen und ihr Leben so auszurichten, dass sie sich damit rundum wohl fühlen. Dabei hätte ich noch letztes Jahr nicht gedacht, dass ich mal eine Online-Coachingausbildung machen würde! War ich doch der Überzeugung, ich wisse ganz genau, dass ich am besten vor Ort lerne. Weshalb mich die Academy am Ende doch überzeugt hat erfahrt ihr gleich, doch erstmal zu den Details der Ausbildung.

    Allgemeine Infos und Kosten

    Die BYCA wurde von Julie Parker gegründet und hat ihren Sitz in Australien. Der Kurs ist vom ICF (International Coaching Federation) akkreditiert und die Academy ist ICF Approved Education Provider. Die Ausbildung bei der BYCA dauert 5 Monate und startet jedes Jahr im Februar, Mai und Oktober. Das Training umfasst 14 Module, die von Coachingzielen, Kommunikation, Mindset hin zu Businessthemen wie Onlinepräsenz, List Building und Public Speaking reichen (alle Inhalte kann man auf der Website des Kurses nachlesen). Als Unterlagen bekommt man ein Modulhandbuch und ein Workbook zugeschickt und muss das dann eventuell am Zoll abholen, aber natürlich nichts dafür bezahlen, zu allen weiteren Materialien schreibe ich weiter unten noch mehr.

    Wer möchte und es sich vor allem finanziell und zeitlich leisten kann, kann an bis zu zwei Inspiration Days teilnehmen, die überall auf der Welt stattfinden, bei denen man das Team und seine Mitstudent*innen kennenlernen und sich inspirierende Vorträge anhören kann (in der Zeit meines Kurses waren diese Tage in Melbourne und Vancouver und Spoiler, nein, ich konnte es mir nicht leisten. ;)) Neben Julie besteht das Trainerteam aus weiteren spannenden Coaches, die alle ihre ganz eigenen Erfahrungen einbringen.

    Der Kurs kostet momentan 4.980 AUD, wenn man ihn auf einmal bezahlt, das entspricht Stand heute 3.162 Euro und insgesamt 5.310 AUD (3.371 Euro), wenn man in 12 Raten bezahlt, was ich getan habe. Weil ich das schon öfter gefragt wurde, möchte ich gleich betonen: Ja, ich denke, der Kurs ist sein Geld wert! Heißer Tipp für alle, die den Kurs ebenfalls machen möchten: Meldet euch für den Newsletter an, es gibt regelmäßig Rabattangebote und ich konnte so 500 AUD sparen. Zur Newsletter-Anmeldung kommt ihr direkt auf der Startseite der BYCA (momentan rechts oben): https://www.beautifulyoucoachingacademy.com

    Soweit die allgemeinen Infos, nun kommen wir zum spannenden Teil: Was mich am Kurs überzeugt und begeistert hat.

    Der Look und die Attitüde

    Jajaja, die Beautiful You Academy hat eine wunderschöne Website. Sie ist sehr hübsch gestaltet, zarte Farben, geschwungene Schrift.. Man könnte sagen, ich bin genau die Zielgruppe und so haben sie mich gekriegt! Aber es ist eben so, dass Gestaltung auch etwas aussagt: In dem Fall eine Herzenswärme, eine liebevolle Ausstrahlung, die ich bei keiner der deutschen Coachingseiten so gefunden habe, ist es doch in Deutschland auch sehr wichtig, ja seriös rüberzukommen und das heißt auf keinen Fall Pastellfarbe. 😉 Die Beautiful You Academy hat ganz viel Herz und Liebe und genau dazu steht sie auch. Für manche sicherlich zu kitschig, für mich genau das, was ich mir wünsche.

    Die Vielfalt der Lehrmaterialien

    Wie bereits eingangs beschrieben, hatte ich die Befürchtung, nicht so gut zu lernen, wenn es lediglich eine Online-Ausbildung ist. Diese Befürchtung war total unbegründet und das lag besonders an der Vielfalt der Lehrmaterialien. Denn es ist wirklich für jeden Lerntyp was dabei: Zu jedem Modul gibt es einen schriftlichen Teil, ein Workbook, ein Audio, Antworten, die man auf der Member-Seite hochladen muss (deren Fragen sich manchmal vom Workbook unterscheiden), alle zwei Wochen einen Live-Call mit der Gründerin Julie Parker oder einer der anderen Trainerinnen und dann gibt’s noch die Facebook-Gruppe für alle, die den Kurs machen und in der man sich austauschen kann. Ach ja und: Alle diese Materialien müssen genutzt werden, sonst ist das Modul nicht richtig abgeschlossen. Es geht also gar nicht anders, als auf vielfältige Weise mit dem Wissen in Kontakt zu kommen und so unweigerlich verdammt viel zu lernen. 😉

    Coaching Buddy und Praxisnähe

    „Coaching is a skill“ – diese Weisheit wurde uns von Beginn an nahe gebracht und meint auch, dass man besser und besser wird, je häufiger man coacht. Und dazu haben wir direkt die Gelegenheit bekommen, denn jede, die möchte, bekam einen sogenannten Coaching Buddy zur Seite gestellt, also eine andere Person, die ebenfalls den Kurs macht und mit der man sich austauschen und schließlich auch gegenseitig coachen kann. Mein Coaching Buddy Kristie Becker kommt aus UK, wir sind etwa gleich alt, lieben beide Yoga und haben und total gut verstanden. Wie auch der gesamte Kurs war also meine Beziehung zu meinem Coaching Buddy auf Englisch und ich glaube, der häufigste Satz, den ich während unserer Gespräche sagte, war: „I don’t know how to call that in English“. 😉 Trotzdem hat es sehr gut funktioniert und wir haben uns über 3 Monate gegenseitig gecoacht und gemeinsam unsere Ziele erreicht. Eine großartige Erfahrung, besonders, weil man durch das Erfahren der Methode hinterher nochmal sicherer ist, dass dieses Modell wirklich funktioniert!

    Der Inhalt

    Wir haben in unserem Kurs neben den Coaching-Skills auch gelernt, was wir alles tun müssen, damit unser Business ins laufen kommt. Was wir beim Gestalten unserer Marke beachten sollten, wie man sich eine E-Mail-Liste aufbaut, wie man ein Freebie findet und gestaltet.. Sowas eben. Soweit ich mir die Module anderer Kurse angeschaut habe, ist dieser Businessfokus nicht selbstverständlich. Und natürlich kann man sich dieses Wissen auch anders holen, aber dafür muss man dann wieder extra bezahlen und einen Kurs oder Business Coach finden, der einen überzeugt. Mich hat es jedenfalls überzeugt, dass diese Inhalte direkt im Kurs angeboten wurden und ich bin dabei, alles umzusetzen.

    Und last but not least einer meiner wichtigsten Punkte…

    Die Lebenseinstellung von Lead Trainerin Julie Parker

    Was mir zu Beginn noch gar nicht so klar war, sich dann aber im Laufe des Studiums immer mehr gezeigt hat: Wie verdammt wichtig mir die Einstellung der Gründerin und Lead Trainerin Julie war. Denn Julie ist eine ganz außergewöhnliche Frau, die totale Herzenswärme, Business-Wissen und die Bereitschaft, sich selbst immer und immer wieder zu reflektieren in sich trägt und sich politisch zu Privilegien, Rassismus, Feminismus und anderen Tehmen äußert. Eine Mischung, die auf mich total anziehend wirkt, ist es mir doch sehr wichtig, dass Life Coaching nicht nur Liebe und Licht und damit oft „Spiritual Bypassing“ bedeutet, sondern auch, sich der Lebenswirklichkeit zu stellen, sich selbst immer wieder zu hinterfragen und über den Tellerrand hinauszuschauen. Denn nur wenn wir auch die Schatten sehen, können wir mehr Licht in die Welt bringen – Das ist meine Meinung. Julies Einstellung findet sich auch in den Unterlagen wieder, in denen etwa Themen wie internalisierte Unterdrückung aufgegriffen werden, sowie in den zahlreichen Gastinterviews mit extrem spannenden Gästen, die sich nicht nur auf den Typus der „spiritual white woman“ beschränken, sondern ganz diverse Persönlichkeiten zu Wort kommen lassen.

    Wie das Coaching bei mir aussieht

    Ich bin Women’s Life Coach und coache derzeit exklusiv Frauen, weil mir die Arbeit mit Frauen und das sich gegenseitig stärken besonders am Herzen liegt. <3 Obwohl wir auch die Skills dazu haben, einmalige Coachingsessions durchzuführen, haben wir in unserer Ausbildung den Fokus darauf gelegt, unsere Klienten über 3 oder 6 Monate regelmäßig zu begleiten. Konkret heißt das, dass es alle zwei Wochen eine einstündige Coaching-Session und dazwischen E-Mail- oder WhatsApp-Support gibt. Besonders kann ich meinen Klientinnen dabei helfen:

    • Sich mit ihrer Intuition zu verbinden und ihrer inneren Stimme zu folgen
    • Gelassen und vertrauensvoll durchs Leben zu gehen
    • Sich frei zu machen von äußeren Erwartungen und mehr zu sich zu stehen
    • Ihren Körper anzunehmen und sich selbst mehr zu lieben
    • Diätgedanken abzustellen und Frieden mit ihrer Ernährung zu schließen
    • Eine spirituelle Praxis oder Selfcare-Routine zu etablieren, die gut tut

    Wichtig ist mir dabei, zu betonen, dass Coaching sich nicht eignet, wenn die Klientin ernstzunehmende psychische Probleme hat, die eine Therapie erfordern. Denn als Klientin ist man gefordert, mitzumachen und Dinge umzusetzen, was bei manchen psychischen Problemen einfach nicht funktioniert. Zudem wäre es unverantwortlich, mir mit meiner halbjährigen Ausbildung anzumaßen, dass ich damit umgehen kann, haben richtige Therapeuten doch eine jahrelange Ausbildung hinter sich und ein ganz anderes Knowhow.

    Falls du dich jetzt für eine Coachingserie bei mir interessierst: Derzeit arbeite ich daran, diesen Blog in eine „richtige“ Coaching-Website umzuziehen, auf der dann das gesamte Angebot zu finden ist (ich werde auch noch Tarotangebote haben). Aber für alle, die sich bereits jetzt für ein Coaching interessieren, habe ich ein besonderes Angebot. 🙂 Wenn du dazu mehr Infos möchtest, melde dich gerne hier bei mir oder über Instagram oder Facebook. Und bei Fragen zur Ausbildung stelle sie gern hier unter dem Artikel!

    (Foto: Sharon McCutcheon on unsplash.com)

     

     

  • #cyclesyncing: Wie du das Beste aus deinem Zyklus rausholst

    Das Tabu um den weiblichen Zyklus wird immer unhaltbarer und Cycle syncing, also das Leben im Einklang mit dem Zyklus, ist ziemlich im Trend. Auch ich beschäftige mich seit ein paar Jahren mit der Faszination Zyklus und habe in meiner neuen Podcastfolge fast alles dazu berichtet, was ich schon darüber gelernt habe!

    Oder hier direkt über den Player:

    https://loveyourflow.podigee.io/5-zyklus/embed?context=external&theme=default

    Hier noch mal alle Ressourcen, die ich verwendet habe:
    • Rebecca Booth: The Venus Week
    • Lisa Lister: Code Red
    • Malteser Arbeitsgruppe NFP: Natürlich und sicher. Das Praxisbuch

    Ich wünsche dir viel Spaß mit der Folge und hoffe, dass du daraus ganz viel für dich mitnehmen kannst. <3 Und wenn du magst, schreib mir gerne deine liebsten Bücher und Tipps zum Thema!

     

     

  • No yogi left behind – Mein Fazit des Yoga Teacher Training im Flow Mannheim

    Genau heute vor vier Wochen wachte ich morgens auf und wusste: „Ja, du bist jetzt ausgebildete Yogalehrerin!“ und mich durchströmte ein unglaubliches Gefühl von Glück und Stolz. Tatsächlich war Stolz vorherrschend, weil ich mein Leben lang dachte, das alles mit Bewegung „nun mal einfach nichts für mich ist“. Das war die Rückmeldung, die ich jahrelang von Lehrern und Mitschülern bekommen hatte und obwohl meine Schulzeit lange vorbei ist, bin ich immer noch dran, dieses Gefühl von damals wieder zu kitten. Auf diesem Weg war mein erster (und bisher einziger ;)) Halbmarathon enorm wichtig und meine Yoga-Ausbildung auch.

    flow_yogalehrerin
    Mein glückliches Gesicht nach der Zeremonie 🙂

    Obwohl meine primäre Motivation immer war, dass ich unterrichten und das Wohlgefühl von Yoga weitergeben möchte, habe ich die Ausbildung also doch auch ein stückweit für mich selbst getan. Und genau aus diesem Stolz heraus weinte und tanzte ich ausgelassen, nachdem ich diese Urkunde endlich in den Händen hielt. Sorry to curse, but: I FUCKING DID IT! 🙂

    Meine Ausbildung ging über acht Monate, jeweils an einem Wochenende im Monat von Freitagmorgen bis Sonntagabend. Etwas Abschließendes zum Yoga Teacher Training zu sagen, ist schwer, denn es war eine Erfahrung, die man nicht mit Worten beschreiben kann. Tatsächlich war es so: Gestartet sind wir als Gruppe von 20 Fremden und auseinander gegangen sind wir als Familie mit zwei Müttern (Ann und Isa), einem Vater (Wade) und sogar einem Geschwisterchen, das während unserer Ausbildungszeit geboren wurde (Isas Sohn Joris!) Dazwischen lagen acht Monate, in denen wir gemeinsam über uns selbst hinauswuchsen, lachten, bis die Tränen kamen, weinten, weil Verdrängtes hochkam, Altes hinter uns ließen und Neues eroberten. An jedem Wochenende wurde mindestens einmal geweint, es wurden Jobs gekündigt (auch meiner), Beziehungen gelöst und Wohnungen aufgegeben. Eine Mitschülerin traf die Entscheidung, wieder zu ihrer Familie zu ziehen – einmal quer durch Deutschland in den hohen Norden.

    Wenn mich Leute fragen, was ich am eindrücklichsten an der Ausbildung fand, sage ich deshalb: Wie viel sich bei mir und meinen MitschülerInnen verändert hat. Ja, diese Antwort beängstigt die Zuhörer manchmal. Aber es ist auch so: Es wurden die Dinge geändert, die auch auf lange Sicht keinen Bestand hatten. Nicht jeder löste seine Beziehung (ich nicht und ich habe auch es nicht vor ;)), nicht jeder kündigte seinen Job, um fortan nur noch als YogalehrerIn zu arbeiten. Aber in der Ausbildung kommt so viel hoch, was sonst verdrängt wird und nun angeschaut werden möchte (ich schreibe hier Präsens, denn ich denke, das ist in anderen YTT ebenso). Ignorieren wird UNMÖGLICH.

    Ich hab viel darüber nachgedacht, wieso das so ist und erkläre mir das tatsächlich mit einem Wort aus Patanjalis Yoga Sutra: Satya – Wahrhaftigkeit. Es ist diese Wahrhaftigkeit, die du spürst, wenn 19 andere Seelen dasselbe lieben wie du, wenn du gemeinsam singst, schwitzt und an diesem magischen Ort, dem Flow, deine Zeit verbringst. Du spürst, da ist noch etwas anderes möglich, etwas, das mehr im Einklang mit dir und deinen Wünschen, deinem Herz ist. Diese Wahrhaftigkeit ist magisch und man kann nicht anders, als sie danach auch im eigenen Leben zu suchen. Wenn man Satya erfahren hat, können ungesunde Strukturen, einengende Partner und alles andere, was nicht mit uns übereinstimmt, nicht mehr aufrecht erhalten werden. Der Schmerz wird so groß, dass die notwendigen Schritte eingeleitet werden. Wie in diesem Zitat von Anaïs Nin:

    “And the day came when the risk to remain tight in a bud was more painful than the risk it took to blossom.”

    Das andere, sehr Besondere ist für mich immer noch, wie liebevoll, offen und inklusiv im Flow gelehrt wurde. Unsere LehrerInnen vermittelten uns das Gefühl, dass Yoga tatsächlich so viel mehr ist als perfekte Asanas und Ausrichtung (und wie ihr wisst, ist mir diese Botschaft immens wichtig). Unser Ausbilder Wade prägte den Satz „No yogi left behind“, der unsere Philosophie und auch das Zitat auf unserem Abschlusshirt wurde. 

    Mein persönliches Fazit zum Yoga Teacher Training ist deshalb: Ich kann es uneingeschränkt empfehlen. Wer mehr zu den Inhalten der Ausbildung erfahren und sich anmelden möchte, kann das hier tun: https://www.yogaflow-mannheim.de/get-the-flow-teacher-training-2/ Ich bin mir sicher, auch für die nächsten SchülerInnen wird es eine großartige Erfahrung werden. 🙂

    Beitragsfoto: Lautlos Fotografie

  • Über das toxische Bild des „Yoga Body“

    Über den anerkennenden Satz „Wow, du hast ja schon einen tollen Yoga Body bekommen!“ stolperte ich das erste Mal vor etwa einem Jahr unter einem (tatsächlich sehr ästhetischen) Instagramfoto. Instinktiv verdrehte ich dabei die Augen, denn schließlich gehört es zum Basiswissen über Yoga, dass es eben NICHT um Äußerlichkeiten und vermeintlichen Fortschritt geht, sondern vor allem um eine innere Haltung. Das ist doch allen klar, dachte ich – Oder? Anscheinend nicht, denn inzwischen begegnet einem der Begriff Yoga Body immer häufiger und er ist zum Synonym geworden für einen Körper, der durch das praktizieren von Yoga straff, schlank und athletisch (geworden) ist.  Inflationär wird er dazu benutzt, Apps zu bewerben, mit denen man Yoga machen und sich „tonen“ kann und es gibt sogar ein Buch, das so heißt. Der Untertitel bewirbt das Konzept „Asanas & Ernährung perfekt kombiniert: Straff, schlank, schön“.

    Klingt wie ein neues Diätprogramm? Ja tatsächlich. Und ist so weit weg davon, warum ich Yoga lieben gelernt habe und was mich persönlich antreibt, Yogalehrerin zu werden und das „Yoga-Feeling“ an meine SchülerInnen weiterzugeben. Nämlich, dass Perfektion eben KEINE Rolle spielt und dass Yoga NICHTS damit zu tun hat, wie schön und straff man ist.

    tänzerin
    Eine unperfekte Tänzerin von einem Normalo-Körper 🙂

    Damit ist Yoga heilsam für die vielen Menschen unter uns, die ein schlechtes Verhältnis zu Bewegung haben, weil sie verinnerlicht haben, dass sie Sport machen sollen um abzunehmen, oder die schlechte Erfahrungen mit Schulsport gesammelt haben, oder oder oder. Aus vielen Gesprächen weiß ich: Nicht nur ich war davon betroffen, sondern davon gibt es verdammt viele. Und tatsächlich ist es erwiesen, dass Yoga die Körperakzeptanz verbessern und zu mehr Selbstliebe führen kann, wie ich hier aufgeführt habe. Stattdessen vermittelt uns der Yoga Body ein anderes Bild: Schlank, weiß, jung und äußerst beweglich sollst du sein, um Yoga zu machen! Durch die Bilder, die unter dem Begriff verbreitet werden, werden zum Beispiel alte, unfitte, dicke und auch People of Color ausgeschlossen.

    Tatsächlich reagieren die Leute häufig mit leichtem Unbehagen darauf, dass ich Yogalehrerin werde. „Oh Yoga, das wäre nichts für mich, dafür bin ich zu unbeweglich!“, sagen sie und schauen betreten weg, als ob ich sie automatisch in einer „schlechten“ Vorbeuge sehen könnte. Das macht mich jedes Mal sehr traurig, denn es ist genau umgekehrt: Man muss überhaupt nicht beweglich sein, um mit Yoga anzufangen, aber Yoga verbessert die Beweglichkeit und sollte deshalb gerade von denen gemacht werden, die nicht so biegsam sind! Stattdessen halten die akrobatischen Fotos und Videos die Normalos, die Steifen, die Alten und die Schüchternen vom Yoga ab.

    Ausfallschritt
    Ein unperfekter Ausfallschritt von einem Normalo-Körper 🙂

    In der Bildwelt rund um Yogakleidung kann man ebenfalls den Eindruck bekommen, die Yogawerbung hängt der globalen Entwicklung extrem hinterher. Vielfalt und Diversität? Fehlanzeige. Die Models für Yoga-Kleidung sind ebenfalls weiß, schlank und extrem athletisch und biegsam. Schauen wir uns zum Beispiel mal die aktuelle Werbung des Hamburger Labels „Hey Honey“ an. Ein Label, dessen Hosen ich übrigens sehr schätze, versteht mich da nicht falsch. Aber das Video für ihre aktuelle Kollektion spricht Bände. Yogalehrerin Wanda Badwal ist ohne Frage eine extrem schöne Frau und ich möchte überhaupt nichts gegen sie persönlich sagen, aber sie war eben auch Model und entspricht damit einem Körpertyp, den fast keine Frau so erfüllen kann. Man könnte nun überlegen, ob das in Deutschland speziell so ist, aus welchen Gründen auch immer? Aber nein, auch z. B. in den USA wird hauptsächlich diese Bildwelt von den Yogamarken genutzt.

    Brandaktuell wurde dieses Thema durch den Streit von Body Positivity Yogalehrerin Dana Falsetti, die sich dagegen wehrte, dass ihre Inhalte von Alo Yoga vereinnahmt werden sollten, deren Content sie als zu exkludierend empfand (zum genauen Hintergrund der Story). Auch ich fühle mich von dieser Bildwelt ausgeschlossen und eingeschüchtert und da bin ich nicht die Einzige: In einer kleinen Umfrage in meinem Instagram-Account kam heraus, dass 96 % aller Befragten sich ebenfalls von solcher Werbung unter Druck gesetzt fühlen. Und wenn es mir schon so geht, die ebenfalls weiß und relativ jung und (zwar am oberen Rand aber) normalgewichtig ist, wie geht es dann erst anderen Yogis, die dieses Bild noch wenger erfüllen? Wir werden durch diese Bilder nicht ermutigt, sondern eher davon abgehalten Yoga zu machen und ja, auch davon abgehalten die Kleidung zu kaufen.

    Erfrischenderweiße gibt es auch eine Gegenbewegung:  So erzählt etwa Yoga Bodies. Real People, Real Stories & the Power of Transformation“ eine andere Geschichte und zeigt die vielen Facetten, die Yoga Bodies haben. Nämlich alle: Alt, jung, dick, dünn, schwarz, weiß, gesund, krank und alles dazwischen. Alles Menschen, die Yoga lieben, uns so inspierieren, auch Yoga zu machen und von denen wir zukünftig hoffentlich mehr sehen. Spätestens, wenn den Yogakleidung-Marken auch klar wird, dass sie einen großen Teil an Menschen mit ihrer altmodischen Bildwelt nicht erreichen können.
    Und es gibt großartige, alternative Yoga-Lehrerinnen, die das Wort in die Welt hinaustragen. Dazu zählen zum Beispiel:
    • Jessamyn Stanley, die das Buch „Every Body Yoga“ geschrieben hat und ermutigt: „Let go of fear, get on the mat and love your body“: Instagram Account 
    • Dianne Bondy, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, dass ALLE Körper Yoga machen können und die dafür auch ungewöhnliche Hilfsmittel nutzt, wie zum Beispiel Stühle: Instagram-Account
    • Die oben erwähnte Dana Falsetti, die eine große inspiration (nicht nur) für dicke Yogis ist: Instagram-Account 
    • Dörte Kuhn, quasi das deutsche Äquivalent zu Dana Falsetti und mit ihrer Kurvenreich Werkstatt schon lange auf Mission, die Selbstakzeptanz ihrer Schüler zu verbessern: Instagram-Account
    Ihr seht, auch bei meinen Vorschlägen ist noch Luft nach oben. Deshalb freue ich mich über Vorschläge für alternative YogalehrerInnen! Und jetzt schicke ich einen unperfekten Sonnengruß von meiner Matte zu eurer. 🙂

    PS: Ich habe mich auch gefragt, inwiefern meine eigenen Fotos diese Narrative weiterzählen und ob ich sie deshalb nicht posten sollte. Schließlich bin ich wie geschrieben ebenfalls (relativ) jung, weiß und eben „normal“. Ich habe sie dennoch gepostet, da ich mich selbst als sehr weit weg von einem perfekten Yogamodel empfinde. Wenn das jemand anders sieht und sich dadurch wiederum unter Druck gesetzt fühlen sollte, tut mir das sehr leid und ich freue mich über Feedback dazu. Bis dahin: Namasté!
  • Im Einklang mit den Jahreszeiten leben – Wachstum im Frühling

    Hallo Frühling! Da bist du endlich und kamst so schnell, dass man dieses Wochenende schon sommerlich nennen kann – über 25 Grad sind es in Karlsruhe bereits. Bevor der Sommer aber richtig kommt, möchte ich hier noch meine Gedanken dazu teilen, wie diese wunderschöne Zeit so richtig ausgekostet werden kann. Im Einklang mit den Jahreszeiten leben, was heißt das im Frühling?

    Das Wort für den Frühling ist WACHSTUM. Dieses Wachstum tut gut, ist aber auch anstrengend und kann sogar schmerzhaft sein. Dazu passt, dass wir uns im Frühling oft müde fühlen – ja, wir sind energetisiert und auf Expansion ausgerichtet, aber zugleich erfordert das Energie von uns. Hier dürfen wir akzeptieren, dass wir auch mal erschöpft sind, was vermeintlich nicht mit der überbordenden Energie des Außens zusammen passt. Doch wir sehen von all dem Reichtum der Natur nur das Äußere, die innere Anstrengung bekommen wir nicht zu Gesicht. Wenn du selbst Pflanzen hast, weißt du: Ab jetzt wurzelt nicht nur alles neu, sondern du musst auch wieder mehr düngen als im Winter. Unser menschlicher „Dünger“ ist dabei, dass wir nicht nur geben und tun, sondern unsere Speicher auch wieder mit Ruhe und Schlaf auffüllen.

    Dazu passt, dass in der Lehre des Ayurveda der Frühling Kaphazeit ist, das heißt eher träge und statisch. Was auf den ersten Blick erstmal seltsam erscheint, ergibt Sinn: Durch den langen Winter, die Kälte und die reichhaltigere Nahrung hat sich Kapha energetisch im Körper angereichert und wir fühlen uns müde und schwerfällig. Nach und nach löst sich das, wobei der Körper manchmal  langsamer ist als ein plötzlicher Wärmeeinbruch. Das kann dazu führen, dass wir im Inneren noch nicht so recht zum Äußeren passen und erstmal wieder in Gang kommen müssen. Dazu passt die sprichwörtliche Frühjahrsmüdigkeit, die uns anfallartig überkommen kann und der wir nachgeben dürfen. Noch ein Schläfchen hat noch keinem geschadet. 🙂 Was können wir sonst noch tun, um diese Zeit auszukosten und zu feiern?

    Wieder mit der Natur verbinden

    Die Natur ist in ihrer Wärme und Schönheit zurück und wir können endlich die dicken Kleider ablegen und wieder die Luft und Sonne an unsere Haut lassen. Auch unsere Füße freuen sich darüber, wieder frei zu sein und sich mit der Erde zu verbinden. Lauf deshalb barfuss, so oft du kannst, am besten natürlich im Gras oder auf anderem natürlichen Boden. So kommst du zurück zum direkten Kontakt mit der Natur, die dich umgibt. Leg dich auch gerne mal ins Gras, spür den Boden, fühl die Kühle der Erde und rieche die Pflanzen. Instinktiv spüren wir, wie gut es tut, endlich wieder in Kontakt mit der Natur zu treten, nachdem es im Winter dafür zu kalt war.

    Erste Male genießen

    Generell ist der Frühling die Zeit der ersten Male des Jahres: Das erste Mal barfuss laufen. Das erste Mal wieder nackte Beine spüren. Das erste Mal in den See springen (hoffentlich!), das erste Mal nachts auf dem Balkon sitzen und nicht frieren. Diese ersten Male dürfen wir genießen und sie jedes Mal ein bisschen in Gedanken feiern. Wir holen uns unsere kleinen Freuden zurück und erleben sie fast so wie beim ersten Mal. Spür mal, wie schön das ist und wie viel Wunder auch in dem steckt, das wir eigentlich kennen, das uns aber ein paar Monate verwehrt blieb. Was wir wieder entdecken ist doppelt so wertvoll: Genießen wir die kleinen Zauber des Alltags!

    Sähen und pflanzen

    Im Frühling ist alles auf Expansion ausgelegt. Was gesät wird, wächst, was bereits da ist schlägt neu aus. Das ist eine wunderbare Zeit, um sowohl in dir neue Intentionen zu pflanzen und wieder mit mehr Bestimmung durchs Leben zu gehen als auch physisch zu pflanzen und zu sähen. Vielleicht bist du schon ein/e routinierte GärtnerIn, vielleicht auch nicht. Du musst nicht gleich Tomatenstauden züchten, sondern kannst auch ganz klein anfangen: Leg dir einen Balkonkasten mit Erde an und verstreu z. B. ein paar „Bienenschmaus“-Samen. Die bekommt man mittlerweile öfter geschenkt, weil das Thema Bienensterben mehr und mehr an Sichtbarkeit gewinnt. Andere Blumensamen gibt es mittlerweile in den meisten Supermärkten. Mach dir keinen großen Kopf, ob du das richtig machst, sondern trau dich einfach und sähe etwas, was du magst. Alternativ kannst du Blumen oder Kräuter kaufen und neu einpflanzen. Frische Kräuter sind immer eine gute Idee für mehr Frische beim Kochen und das besonders nach dem Winter, der kulinarisch ja schnell etwas öde werden kann, wenn man sich saisonal ernährt. Kohl und Wurzelgemüse schön und gut, aber jetzt darf wieder etwas Frisches her! Übrigens: Auch deine Topfpflanzen wollen jetzt neu ausschlagen und freuen sich darüber, wenn sie umgetopft werden und du alte Blätter entfernst.

    Wachsende Vielfalt im Essen feiern

    Speaking of seasonal Food: Der Saisonkalender füllt sich so langsam wieder und die Vielfalt nimmt zu. Erste zarte Blattgemüse, Rübchen und frisches Obst sind erhältlich und du kannst dich darauf freuen, dass deine Speisekarte wieder interessanter wird. Auch unser Körper freut sich über die innerliche Frische, die so gut zum äußerlichen Sprießen passt. Diese neue Auswahl sorgt dafür, dass du beim Kochen neue Inspiration erhältst und wieder kreativer werden kannst. Ist das nicht wunderbar?

    Das Leben wird wieder bunt

    Frühling ist die Zeit des farblichen Überflusses. Aus braungrau wird grün und alles was blühen kann, beginnt zu blühen. Wir erfreuen uns an den schönen Farben und können sie uns nach Hause holen, indem wir Blumen kaufen oder pflücken gehen. Am schönsten ist das mit Wildblumen. Mach einen Ausflug mit deinem Fahrrad und einer Schere und geh Blumen pflücken! Man kann sich kaum verbundener fühlen mit dem Reichtum der Pflanzenfarben als durch eine Wiese zu streifen und mitzunehmen, was schön ist. Das nährt das Herz und die Seele.

    Neue Frische spüren

    Frühjahrsputz ist nicht umsonst ein stehender Begriff. Ich habe es dieses Jahr beobachtet: Am ersten schönen Wochenende war die gesamte Stadt geschäftig damit, entweder zu putzen, alten Staub abzuklopfen oder ihren Balkon oder Garten zu säubern und wieder einzuweihen. Instinktiv sehnen wir uns jetzt danach, den alten Schmutz zu entfernen und neu zu strahlen. Was lange versteckt war, möchte wieder entdeckt und poliert werden. Das gibt unserem Leben neuen Reichtum, denn wir entdecken wieder, was überwintert hat, erweitern unseren Lebensraum nach draußen (Expansion) und  entdecken nicht zuletzt unseren Kleiderschrank neu.

    Leichtigkeit spüren

    Ich freue mich jedes Jahr aufs neue über meine leichten Kleider, Röcke und anderen Schuhe. Auch endlich ohne dicken Mantel das Haus zu verlassen – Welche Erleichterung! Wir fühlen uns leichter am Körper und gewinnen dadurch auch Leichtigkeit im Herzen. Aber lass dich dadurch nicht unter Druck setzen – Vielleicht geht dir auch alles zu schnell und deine Seele kommt noch nicht hinterher, wenn die Wärme zu früh einsetzt. Wir entdecken uns neu im Spiegel und müssen uns vielleicht erst wieder an das gewöhnen, was da zu sehen ist oder uns neu damit auseinander setzen. Dann erlaub dir, langsam zu machen und verlange keine Euphorie, wenn du noch nicht soweit bist. Keiner muss sofort alles toll und schön finden, wir können uns auch langsam rantasten und uns gemächlich daran gewöhnen, dass nun wieder Körperteile exponiert werden, die monatelang versteckt wurden. Und: Auch weiße Beine sind gute Beine. 😉

    Damit wünsche ich euch eine wunderbare restliche Frühlingszeit!
    Alles Liebe, Noemi <3

    Credit: Photo by Nitish Meena on Unsplash

  • Meine Lieblingsrituale zum Monatsanfang und ein Tarot Spread für das Sternzeichen Jungfrau

    Februar war für mich ein Monat immensen Umbruchs. Ich habe nach monatelangem Grübeln meinen Job gekündigt und wage mich ins Abenteuer Arbeitslosigkeit und  Selbstständigkeit. Im März wird mein letzter Arbeitstag im Büro sein und ich bin soo gespannt, was der Monat sonst noch alles bringt. Diese Neugierde auf den kommenden Monat lebe ich regelmäßig mit verschiedenen Ritualen zu Monatsbeginn aus. Natürlich kann kein Horoskop und kein Tarot mir tatsächlich sagen, was passieren wird, aber ich liebe es, mich schon mal energetisch einzustimmen auf das, was da kommen könnte.

    Was ich zur Einstimmung lese und höre

    Ich lese jeden Monat das Horoskop von der supercoolen Annabel Gat für Broadly. Das war von allen Horoskopen, die ich bisher angeschaut hab, das, was mich am meisten anspricht. Alternativ dazu gucke ich in den Astrocast von Fuck Lucky Go Happy, geschrieben von Luisa Hartmann, die ich ebenfalls ziemlich toll finde. Der Astrocast beginnt jedoch bereits zum Wechsel eines Sonnenzeichens in das nächste, also immer um den 20. eines Monats herum und nicht zum Monatsersten.

    Ich liebe, liebe, liebe außerdem die Podcastfolgen Monthly Medicine von Lindsay Mack (Tarot for the Wild Soul). Lindsay spricht mit ihrer beruhigenden Stimme über alle Themen zwischen Himmel und Erde und hat so ein tiefgreifendes Verständnis für alle menschlichen Verhaltensweisen und Gefühlswelten, das man sie einfach lieben muss. Jeden Monat bereitet sie ein Mantra vor und zieht drei Karten. Die Folgen sind jeweils so etwa eine Stunde lang und einfach Balsam für die Seele.

    Ritual zum Monatsanfang

    In den ein, zwei Tagen um den Monatsanfang nehme ich mir Zeit, mich auf den kommenden Monat vorzubereiten und den alten Monat abzuschließen. Dazu ziehe ich mich zurück, mache es mir am besten auf der Couch oder in meinem Bett gemütlich, vielleicht noch etwas schöne Musik und gerne auch ganz klischeemäßig ein Räucherstäbchen an.

    Journaling

    Diese Art des Rückblicks auf den vergangenen und den kommenden Monat ist inspiriert von meinem Coaching-Kalender Klarheit. Du brauchst dazu nur 15 Minuten Zeit, etwas zu schreiben und Ruhe zum nachdenken. Konkret kannst du skizieren:

    Reflektion: Auf einer Skala von 1-10, wie war der vergangene Monat für mich und wieso? Wie habe ich mich gefühlt, was habe ich erreicht? Welche Menschen haben mir weitergeholfen und was habe ich gegeben?

    Vorausschau: Was möchte im kommenden Monat erreichen, wie möchte ich mich fühlen? Wie kann ich ganz konkret dazu beitragen? Welche Intention habe ich für die folgenden vier Wochen?

    Tarot

    Ich selbst ziehe auch immer zumindest eine Karte als Impuls für den kommenden Monat. Dabei frage ich mich: Was wird nächsten Monat wichtig, worauf sollte ich achten? Da der März mit einem Vollmond im Sternzeichen Jungfrau beginnt, werde ich nicht nur eine Karte ziehen, sondern habe mir diesmal wieder ein Tarot Spread (Legesystem) ausgedacht, dass ich hier mit dir teilen möchte. Dieser Spread ist genau richtig für dich, wenn du die Energie des Vollmondes nutzen möchtest, um in deinem Leben wieder klarer, aber auch sensibler gegenüber deinem Innenleben zu werden. Zum nachmachen brauchst du ein eigenes Tarotdeck.

    virgospread3.png

    Tarot Spread für das Sternzeichen Jungfrau

    • In welchem Bereich meines Lebens kann ich jetzt Ordnung schaffen?
    • Welche praktische Umsetzung hilft mir dabei?
    • Wo kann ich mich von meiner Perfektion verabschieden?
    • In welchem Bereich kann ich mehr ins Fühlen kommen und auf meine Intuition vertrauen?
    • Was möchte mir dieser Vollmond in Jungfrau noch mitteilen?

    Ich hoffe, dir bringt der Tarot Spread etwas mehr Klarheit für den kommenden Mondzyklus und Monat März. 🙂 Alles Gute für dich!

    Photo by Alisa Anton on Unsplash
  • Fasten! Ohne religiös zu sein und im Einklang mit intuitivem Essen

    Die Fastenzeit beginnt jedes Jahr an Aschermittwoch und dauert etwa 40 Tage bis Ostern. Jedes Jahr nehme ich mir etwas vor, worauf ich verzichte, auch wenn ich nichts mit dem Christentum am Hut habe. Also warum eigentlich? Ich brauche kein „Detox“ nach Fasching, da ich nicht besonders wild Fasching feiere. Ich bin nicht religiös, meine Mutter ist mit mir aus der Kirche ausgetreten, als ich noch ein Baby war. Trotzdem bin ich ein spiritueller Mensch und der Gedanke, dass überall auf der Welt andere Menschen ebenfalls auf etwas verzichten, fasziniert mich. Ich bilde mir ein, das als kollektives spirituelles Bewusstsein zu spüren und irgendwann hatte ich den Drang, mich anzuschließen.

    Seitdem verzichte ich jedes Jahr 40 Tage lang auf etwas. Angefangen hatte ich mit Alkohol. Alkohol fasten ist im Alltag leicht, aber zu „besonderen Anlässen“ tatsächlich eine Herausforderung. Gar nicht so sehr, weil es mir schwer fällt zu verzichten, aber wegen der anderen Menschen, die nicht mit deinem Verzicht umgehen können. Am Wochenende oder abends in der Kneipe nichts trinken? Für manche Menschen undenkbar und geradezu eine Provokation. Ich erinnere mich, dass ich beim ersten Alkoholfasten abends mit Kollegen in der Kneipe war. Ich war Werkstudentin im Softwarebereich und außer mir waren quasi nur große, trinkfeste Männer da. Mein alkoholfreies Bier bestellte ich mir extra vor der Ankunft der anderen, weil ich keine Lust auf die unvermeidliche Diskussion hatte. Viele Menschen können es nicht gut aushalten, wenn sie trinken und du machst nicht mit. Warum? Wahrscheinlich weil sie gerne möchten, dass du genauso lustig drauf bist wie sie. Weil sie befürchten, dass du ohne Alkohol keinen Spaß haben kannst und langweilig bist. 😉 Nach dem Alkoholfasten hab ich als nächstes auf Zucker verzichtet. Das war schon leichter. Ich kenne mich mit Lebensmitteln gut aus und wusste auch schon vorher, wo überall  versteckter Zucker enthalten ist (Diätvergangenheit und ernährungswissenschaftliches Gymnasium sei Dank :P). Außerdem mag ich Chips lieber als Schokolade, also kein soo großes Ding. 😉 Um mich noch weiter zu challengen gab es auch ein Jahr, in dem ich auf beides verzichtete.

    Dieses Jahr ist es wieder Alkohol. Und zwar, weil ich die letzten Wochen zwei unschöne Erlebnisse mit schlimmem Kater und leichtem Blackout hatte, die dazu geführt hatten, dass ich mich wieder wie 16 fühlte – und das war nicht gut. :O Gar nicht mal so leicht für mich, das zuzugeben, aber ich möchte hier ehrlich sein. Deshalb erstmal kein Alkohol mehr. Und weil ich die letzten Wochen zu oft abends vor dem Fernseher versackt bin, gibt’s auch kein Netflix und TV mehr.

    Es geht mir dabei weniger um den Verzicht an sich, sondern darum, wieder achtsamer zu werden. Aus den Gewohnheiten ausbrechen, die sich allzu oft einschleichen und mal wieder lernen, eingefahrenes Verhalten nicht als selbstverständlich zu sehen. Ich hoffe, statt Fernsehen wieder mehr zu lesen, Sport zu machen oder einfach früher ins Bett zu gehen. Vielleicht auch mehr zu spielen, zu reden und Sex zu haben! 😉

    Und wie verträgt sich fasten eigentlich mit dem intuitiven Essen? Gute Frage. Für mich geht das, wenn man es mit der richtigen Intention und nicht aus versteckten Diätgedanken tut. Dazu muss man sich selbst ehrlich reflektieren: Mache ich das, um abzunehmen? Um mich einem Gesundheitstrend anzuschließen? Oder will ich mich selbst und meine Gewohnheiten besser kennenlernen? Das muss meiner Meinung nach Voraussetzung sein, damit man bei „Ausrutschern“ nicht wieder in Selbsthass verfällt, wie man es vielleicht bei Diätausrutschern gewohnt ist.

    Es geht wie gesagt darum, größere Achtsamkeit zu etablieren. Statt auf Alkohol oder Süßes zu verzichten geht deshalb auch Fernsehen, Konsumfasten oder etwas anderes, was man sieben Wochen bewusst umsetzt. Die evangelische Kirche (huch ja, jetzt doch eine Kirche) hat dazu seit Jahren immer wieder schöne Aktionen: Bei der Aktion „Sieben Wochen ohne“ (Link) geht es dieses Jahr darum, in der Fastenzeit konsequent zu sich und seiner Meinung zu stehen. Auch ein schöner Gedanke.

    Fastest du? Und wenn ja, was? Schreib mir gerne eine Nachricht oder einen Kommentar, ich freue mich! 🙂

    Foto: Thomas Martinsen via Unsplash

  • Über Scham und sich dick fühlen: Die Sache mit den Fotos

    Disclaimer: Falls jemand, der dicker ist als ich den folgenden Text liest und sich fragt, was für ein Problem ich eigentlich habe: Bitte bedenkt, dass es nichts mit dem tatsächlichen Gewicht zu tun hat, wie dick man sich fühlt. Es gibt Leute, die wiegen 200 Kilo und finden sich fabelhaft. Und es gibt Leute, die sind magersüchtig und finden sich dennoch zu fett. Hier geht es darum, sich hässlich und unzulänglich zu fühlen, was unabhängig vom Gewicht passieren kann.

    März 2017: Ich bin mit meinem Freund über ein langes Wochenende nach Porto geflogen. Das war mein Geburtstagsgeschenk an ihn und wir machen uns ein paar richtig schöne Tage mit leckerem Essen und Stadt erkunden. An einem Tag leihen wir Räder aus und fahren zum Meer. Manuel macht ein Foto von mir auf meinem Fahrrad und lädt es bei Facebook hoch. Als ich das Foto sehe, steigt die Scham in mir hoch: „Ach herrje, ich sehe fett aus! Meine Arme sehen fett aus! Und meine Beine! Und überhaupt, was ist da mit meinen Haaren los?“ Mich stresst der Gedanke, dass andere Leute mich so im Internet sehen können und ich vorher nicht in der Hand hatte, mein Foto selbst auszuwählen. Denkt jetzt jemand schlecht über mich und beurteilt mein Aussehen als nicht gut genug? Ich fühle mich hilflos. Die Sache beschäftigt mich so, dass sie das erste ist, an das ich morgens nach dem Aufwachen denke.

    porto

    Eine ähnliche Situation einige Monate später: Ich kehre nach einem wunderschönen Yogafestival in Spanien nach Hause zurück und die wunderbaren Frauen, die ich dort kennengelernt habe, posten Fotos unserer gemeinsamen Zeit bei Facebook. Auf einem Foto bin ich mit Ines am Strand und habe nur ein Trägerkleid an. Etwas, was ich selten mache, da meine Arme durch die Zunahme in meiner Teeniezeit (Link) an den Innenseiten Dehnungsstreifen und zu viel Haut haben. Ich sehe sie als einen „meiner Makel“, wie man so schön sagt. Es fällt mir zunehmend leichter, sie zu zeigen, dennoch bin ich mir ihres Aussehens stets bewusst und versuche noch oft, die überschüssige Haut zu kaschieren. Auch dieses Foto beschämt mich zutiefst und ich möchte es nicht in meiner Timeline und damit in Verbindung mit mir sehen. Statt Sonne, Strand und Meer sehe ich nur: Meine dicken Arme.

    malaga

    Wenn andere Menschen Fotos von uns im Internet veröffentlichen, kann das unser Selbstbild in Frage stellen. Unsere Internetpräsenz ist oftmals eine Parallel-Identität, die wir sorgsam kuratieren und selbst verwalten. Wenn wir dann Fotos sehen, die andere von uns machen und veröffentlichen, kann uns das aus der Bahn werfen.

    Dagegen möchte ich jetzt eine Aktion starten. Letztes Jahr habe ich an diesem Eindruck von mir selbst, meiner Selbstliebe und -akzeptanz sehr viel gearbeitet. Was ich getan habe, habe ich hier (Link) dokumentiert und ich kann von Herzen sagen, dass meine Körperwahrnehmung inzwischen viel besser geworden ist. Deshalb fielen mir letztens die Fotos wieder ein und ich habe beschlossen, sie zu zeigen und zu teilen.

    Wieso ist mir das wichtig? Damit möchte ich einerseits zeigen, dass wir alle schwache Stellen haben, Dinge, für die wir uns schämen und dass sich jeder Mensch verletzlich fühlen kann. Die berühmte Schamforscherin Brené Brown sagt, dass Scham das mächtigste aller Gefühle ist, weil sie uns das Gefühl gibt, nicht gut genug zu sein. Wenn wir unsere Geschichten unter verständnisvollen Personen teilen und damit Verbundenheit schaffen, kann Scham nicht überleben. Indem ich selbst entscheide, diese Fotos zu teilen, hole ich mir die Machthoheit darüber. Es ist meine Entscheidung und ich bin dafür verantwortlich, entkräftige also das Ohnmachtsgefühl, das entsteht, wenn jemand anderes unangenehme Fotos von uns teilt. Außerdem ermutige ich euch damit, dasselbe zu tun. Lasst uns alle Fotos von uns teilen, auf denen wir uns initial nicht gut fanden!

    Denn, und auch das kommt hinzu, oft ist dieser erste Eindruck nicht das, was bleibt. In der Retrospektive, manchmal erst nach Jahren, kommt der Moment, in dem wir uns selbst mit milderen Augen sehen. Wie oft habe ich schon gehört, dass Frauen alte Fotos ansehen und sagen „Wow, damals habe ich mich so dick gefühlt, dabei war ich einfach nur jung und schön und hätte mein Leben genießen sollen!“ Hätte, hätte, Fahrradkette – Wir wissen erst zu schätzen, was war, wenn es vorbei ist, das ist oftmals eine bittersüße Wahrheit. Der zeitliche Abstand zu einem Foto gibt uns selbst die Möglichkeit, das vergangene Ich mit liebevolleren Augen zu betrachten. So ist es auch für andere Menschen, die uns mögen: Sie sehen unsere vermeintlichen Makel meistens nicht. Weil sie nicht das eine, schreckliche Foto sehen, sondern uns als ganzen Menschen wahrnehmen und viel weniger streng betrachten. Es heißt ja auch: Schön ist, was man mit Liebe betrachtet. Ich wünsche mir, dass wir alle diesen liebevollen Blick auf uns selbst einnehmen können und zwar jetzt und hier und nicht erst, wenn wir alt sind und gar nicht mehr wissen, was wir mal mit der Person auf dem Foto gemeinsam hatten. Jetzt ist der Zeitpunkt, uns selbst anzunehmen wie wir sind, jetzt, denn so jung kommen wir nicht mehr zusammen und der perfekte Zeitpunkt ist eh eine Illusion! 🙂

    Ich werde die „unvorteilhaften“ Fotos von mir hier und bei Instagram teilen. Bist du dabei? Dann tagge deine Fotos mit #ichunvorteilhaft und lass uns gemeinsam unsere verletzliche Seite zeigen! Denn gemeinsam sind wir stärker und treten der Scham einmal kräftig in den Hintern. 😉

    Quelle: Brené Brown: Die Gaben der Unvollkommenheit: Leben aus vollem Herzen, 2012.

     

  • Was ist ein Women’s Circle?

    Wie aufregend! Ich plane für den 20. Januar 2018 mein erstes öffentliches Event – einen Women’s Circle im Yogastudio The Yoga Hive in Karlsruhe. Aber was ist eigentlich ein Women’s Circle und was macht man da?

    Meinen ersten Women’s Circle habe ich im Mai beim Yogafestival vom Yoga Spirit Circle (Link) besucht. In einem kleinen Kreis von Frauen brachte uns Alisa von Soneiro Collective (Link) den Mondzyklus und dessen Ähnlichkeit mit dem weiblichen Zyklus näher. Mit verschiedenen Übungen schuf sie eine Verbindung zwischen uns Teilnehmerinnen, wir teilten intime Geschichten miteinander und öffneten uns. Nach den 1,5 Stunden, die wir so verbrachten, war klar: Davon will ich mehr und das will ich in meine Stadt bringen!

    Doch was steckt hinter einem Women’s Circle? Wenn man dazu recherchiert, stößt man auf allerhand sagenumwobene, allerdings nicht gerade historisch untermauerte Aussagen, die dennoch Sinn ergeben: Schon immer haben Frauen in unterschiedlichen Kulturen zusammen gesessen, sich gegenseitig unterstützt und ihre Geschichten geteilt. Wenn Frauen ihre Periode haben, Kinder bekommen, oder wichtige Lebensereignisse anstehen, profitieren wir wahnsinnig vom Austausch und dem Support anderer Frauen. Aber auch darüber hinaus: Oftmals gibt es im Alltag keinen Raum dafür, über unsere Gefühle, unsere Ängste oder Schwächen zu sprechen. Wir versuchen stark zu sein, reißen uns zusammen und erlauben uns keine Schwäche. In einem Women’s Circle wird ein Safe Space geschaffen, in dem über alles geredet werden kann und nicht verurteilt wird. Durch diese Verbundenheit fühlen wir uns weniger allein, verstanden und geliebt. Ein wunderschönes Gefühl und so viel Wert!

    Ein Women’s Circle ist der Gegenentwurf zum weiblichen Konkurrenzdenken, in dem wir aufwachsen. Oftmals geht es dabei um unser Verhältnis zu Männern (wenn wir hetero sind) und damit um Äußerlichkeiten. „Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist die Schönste im ganzen Land?“ fragt die böse Stiefmutter und will Schneewittchen im Kampf um die Gunst des Vaters ausstechen. Abgesehen vom Äußeren wird auch das moralische Verhalten als Vergleich herangezogen: Das biblische Heilige vs. Hure genutzt, um Frauen in „gut und anständig“ und „sündig und lasterhaft“ zu unterteilen. Worte wie „Zickenkrieg“ und „Stutenbissigkeit“ sind normaler Sprachgebrauch, da Frauen angeblich nicht anders können, als sich gegenseitig anzugehen (Fun fact: Im Reitsport wird dieser Begriff nicht verwendet, da alle Pferde beißen – auch die Hengste.)

    Ich kenne es von mir selbst: Wenn ich einen schlechten Tag habe oder zum Beispiel eifersüchtig bin, dann vergleiche ich mich und tendiere dazu, meine vermeintliche Konkurrentin in Gedanken abzuwerten. Aber das ist totaler Quatsch, denn: Another women’s beauty is not the absence of your own. Gegen solche Gedanken gehe ich inzwischen aktiv vor und lebe Frauensolidarität so oft es geht – auch in schwierigen Situationen! Denn eigentlich haben wir alle so viel mehr gemeinsam, als uns trennt. Und wir gewinnen so viel, wenn wir uns unterstützen: Liebe, Freundschaft, Geborgenheit, Halt, Verbundenheit.

    Aus dieser Solidariät kann dabei etwas ganz Handfestes entstehen, das uns weiterbringt und unterstützt. Ich habe einen Kreis von Freundinnen, in dem wir uns gegenseitig stärken, was unseren Wert im Berufsleben angeht. Wir haben zusammen studiert und immer offen über unsere Gehälter geredet. Wenn eine von uns ein Vorstellungsgespräch oder eine Gehaltsverhandlung hat, dann geben wir ihr Support und bestärken sie in ihrem Wert. Das ist so wunderbar und hilfreich und ohne diese Gruppe hätte ich beruflich nicht so viel Selbstwert entwickelt. Insofern ist ein Women’s Circle ein eimpowernder Akt!

    An meinem Women’s Circle werden wir gemeinsam zu einem Tagesthema meditieren, unsere Gedanken aufschreiben und austauschen. Anschließend werden wir über den Mondzyklus sprechen und wie er mit dem weiblichen Zyklus zusammenhängt – ein super spannendes Thema! Da der Circle am ersten Samstag nach Neumond stattfindet, werden wir diese Energie dazu nutzen, Intentionen und Wünsche für den Mondzyklus zu formulieren. Und zum Schluß leite ich noch eine gemütliche Yogarunde an.

    Wenn du neugierig geworden bist und teilnehmen möchtest: Wir treffen uns am 20. Januar 2018 von 16-19 Uhr im The Yoga Hive, einem kleinen, feinen Yogastudio in Karlsruhe. Die Teilnahmegebühr beträgt 20 Euro, Anmeldung über noemi.christoph@web.de, ich lasse dir dann die Zahlungsmöglichkeiten zukommen. Oder schau bei meinem Facebook-Event vorbei und melde dich per PN bei mir: https://www.facebook.com/events/1970834643160028/

    Ich freue mich! <3